Photographischer Werdegang Hier möchte ich meinen Lebenslauf im Bereich Photographie schildern...
Die allerersten Schritte 1985 Schoss ich mit 7 Jahren mein erstes Photo selber mit einer Pentax ES II meines Vaters. 1988 erhielt ich
eine einfache Kompaktknips Marke Chinon geschenkt. Niemand konnte mich mehr damals stoppen - ich musste alles photographieren - egal ob sinnvoll oder nicht. Langsam entwickelte ich aber ein gespür dafür, was Bildgestalterisch sinnvoll wäre und was nicht - einerseits wegen meinen Eltern, die meine wilde Herumknipserei nicht finanzieren wollten und andererseits bemerkte ich auch, das ein großer Teil der Aufnahmen keine Aussage hatten. Zugleich wurde ich der Eventphotograph der Verwandschaft - egal ob Taufe, Geburtstag, Familienfeier - ich war immer mit meiner Kompaktknipse da und photographierte.
Der entscheidende Moment 1996 hatte ich einen sehr sehr langen Spitalsaufenthalt. Da einem im Bette liegend die Zeit nur mühsam vergeht, begann ich mich durch Zufall mit photographischer Literatur, Zeitschriften und Prospekten diverser Photohändlern, die
mir Helmut mitrabchte, zu beschäftigen. Ich spielte mit dem Gedanken die Photographie "richtig" zu beginnen und kam zum entschluss mir eine Spiegelreflexkamera zu kaufen. Vorerst hatte ich aber noch die große Entscheidung vor mir, welche Marke ich Vertrauen schenken sollte (Nikon/Canon/Minolta/Pentax/Contax/Yashica). Zum Schluß entschied ich mich für Canon und ich habe bis heute meine Entscheidung nicht bereut. Es wurde eine Canon EOS 500 mit
den Objektiven EF 35-80/3.5-4.5, EF 80-200/4.5-5.6 und dem Blitz EZ 300. Nach dem Spitalsaufenthalt kam ich zur Rehabilitation. Dort gab es eine eigene Photokursgruppe. Sofort war ich dort dabei und lernte die Theorie, die ich im Spital studierte, in die Praxis umzusetzen. Es gab ein Studio und auch ein Labor, indem ich arbeiten konnte und der Photograph Peter brachte mir sehr viel bei. Jede freie Minute war ich
entweder im Labor, im Studio oder mit der Kamera ausgerüstet im Gelände unterwegs. Langsam merkte ich, dass ich eine Kamera mit Abblendtaste benötige und das ich auch gerne weitwinkelige Aufnahmen auf Film bannen möchte. Deshalb kaufte ich mir eine Canon EOS 50 und ein Tokina 20-35/3,5-4,0. Mein 80-200/4,0-5,6 wurde gegen ein EF 75-300 IS ausgetauscht. Nach der Rehabilitation betrieb ich die Photographie in meiner
Freizeit. Ich wurde wieder als Eventphotograph in der Bekanntschaft gerne gesehen und machte diverse Reisen in Österreich und mediteranen Bereich, wo ich sehr ausgiebig photographierte. 1998 stieg ich in die Schwarzweißfotografie ein. Seit dem photographiere ich hauptsächlich nur mehr in Schwarzweiß. Vorerst lasse ich die Filme von Labors entwickeln. Der Perfektionismus Ende 1998 kam ich zum Entschluss mir eine etwas professionelle, perfektionelle und hochwertige Ausstattung zuzulegen. Die Finanzierung war durch meine Praktikumsarbeiten auch gesichert und ich begann mir gedanklich eine Ausstattung zusammenzustellen. In der
Zwischenzeit kam die EOS 3 auf den Markt und ich spielte mit dem Gedanken mir diese zuzulegen. Auf diversen Ausstellungen und Messen verglich ich diverse Kameras und auch Nikon-Canon. Mir gefiel die EOS 3 dann am Besten (und vor allem die Vielfalt am Objektivangebot von Canon), sodass ich
mir dann im Februar 1999 die EOS 3 mit dem EF 28-70/2,8 L USM, einen Blitz Speedlite 550EX mit Infrarotsender ST-B2 und einer neuen Tasche kaufte. Meine alte EOS 500 wechselte zu meiner Schwester - die EOS 50 behielt ich als Zweitgehäuse. Im Mai tauschte ich auch mein EF 70-300 IS USM gegen das 70-200/2.8L USM aus, da ich von der Leistung meines erst kürzlich gekauftem EF 28-70/2.8 L USM angetan war. Nach diesem
kurzzeitigem Kaufrausch bemerkte ich erst den riesigen Unterschied zwischen den normalen Consumer-Objektiven und den ausgezeichneten, aber teuren, Objektiven. Ich würde seit dieser Zeit eher qualitativ hochwertige Objektive kaufen, als ein Gehäuse mit den tollsten Funktionen. Knapp vor der Sonnenfinsternis kam ich zum Entschluss ein Stativ kaufen zu wollen, denn ohne Stativ geht ja nix. Als ich dann im Geschäft meines Vertrauens ein Manfrotto 190 erkaufte, sah ich so ein liebes großes Objektiv mir entgegenlächeln - ein Meyer Goerlitz 500/5.6. Eigentlich ein Mittelformatobjektiv, aber mit einem entsprechendem Adapter auch bei Kleinbildformat verwendbar (der dabei war). Und da sich dieses Objektiv vorzüglich für die SoFi anbot, wurde es Mein. Auch einen original Canon 2fach Telekonverter fand ich gebraucht im Laden und angesicht des guten Preises (und auch wegen der SoFi) kaufte ich ihn mir.
Während der Sonnenfinsternis leerte sich auf spontaner Weise ohne Vorankündigung die 2CR5 Batterie meier EOS 3 - ich hatte zwar - Gott sei Dank - Ersatz mit - es war aber trotzdem Ärgerlich. Da die EOS 3 grundsätzlich die Batterien in großen Mengen konsumierte kaufte ich mir noch im August den Booster PB-E2. Dieser ermöglichte mir die Benutzung von wiederaufladbaren Akkus und ermöglichten ein ergonomisches Halten der
Kamera im Hochformat. Mit meinem neu erstandenen Telekonverter machte ich dann auch zahlreiche Tier- und Wildlifeaufnahmen. Ich wurde von der Höheren Technischen Lehranstalt (meiner Bildungsstätte) gebeten, Photographien des Gebäudes und von diversen Veranstaltungen zu erstellen. Daraufhin etablierte ich mich als Photograph der HTL und photographiere seit jeher für die HTL. Seit Dezember 1999 bin ich auch der Bandphotograph von einigen Jazz-, Blues-, Swing- und Bigbands. Das Labor wird Wirklichkeit... Das Jahr 2000 brachte große Änderungen. Ich begann mir zuhause ein
Labor zur Filmverarbeitung einzurichten. Das Tokina Weitwinkelobjektiv wurde aufgrund einer Inkompatibilität zur EOS 3 mit dem Canon EF 17-35/2.8 L ersetzt. Ich wollte es schon immer haben. Meine Nachfrage an Objektiven ist hiermit für die nächsten Jahre gedeckt. Ich werde 1. bei einer Weltmeisterschaft
Im August 2000 nahm ich bei den internationalen Berufsweltmeisterschaften Abilympics teil und gewann mit meinen Photographien den 1. Platz - Gold für Österreich. Mehr zu den Abilympics und zu den Photos hier |